SoVD-Bezirksverband Rhein-Sieg/Bonn/Oberberg

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SoVD-Präsident gratulierte zum 60-jährigen Bestehen

Hier die Beschreibung des Bildes

Vorsitzende und Jubilare (von li.): SoVD-Präsident Adolf Bauer, die 2. Ortsverbandsvorsitzende, Ulla Bruhn, Jubilar Josef Brücken, 2. Landesvorsitzender Franz-Josef Welter, die Jubilare Ernst Hoffmeister und Ernst Rupprecht sowie der 1. Ortsverbandsvorsitzende, Hans-Josef Schneider.

Die gemeinsamen intensiven Vorbereitungen des Vorstandes des Eitorfer Ortsverbandes für die Feierstunde zum 60. Gründungstag hatten sich gelohnt. Im voll besetzten Eitorfer Theater am Park hatte sich neben den zahlreichen Mitgliedern auch die lokale Prominenz aus Politik, Verwaltung und Vereinen eingefunden.

Der 1. Ortsvorsitzende, Hans-Josef Schneider, eröffnete die Feierstunde und betonte, dass der Orts verband mit seinen gut 800 Mitgliedern eine wichtige soziale und gesellschaftliche Aufgabe in Eitorf wahrnehme. Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch unterstrich wiederholt:„Ohne Ihr ehrenamtliches Engagement im sozialen und Gesellschaftlichen Bereich kann ich mir Eitorf nicht vorstellen.“ Vizelandrätin Gräfin Strachwitz schloss sich voll den lobenden Worten Dr. Storchs an. Franz-Josef Welter, 2.Landesvorsitzender und Mitglied des Eitorfer Ortsverbandes, verdeutlichte, dass der SoVD noch ein Kampfverband für mehr soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Demokratie sei. In diesem Sinne vertrete der SoVD zum Beispiel Mitglieder vor Behörden bis hin vor die Sozialgerichte. Welter: „Das tun wir höchst professionell, wie unsere Erfolge zeigen. Aber wir sind auch eine Gemeinschaft von Frauen und Männern, die viele Dinge gemeinsam unternehmen, wie Ausflüge oder Studienreisen. Der Verband lässt keinen allein, vor allem nicht seine älteren Mitglieder.“Drei Mitglieder, die diese Erfahrung bereits gemacht haben, wurden im Verlauf der Feierstunde für ihre langjährige Treue zum SoVD geehrt. Josef Brücken und Ernst Hoffmeister sind seit1947 dabei, Ernst Rupprecht seit 50 Jahren.

SoVD-Präsident Adolf Bauer, der zum ersten Mal in die Region gekommen war, nutzte in seiner Festansprache einmal mehr die Gelegenheit, die Sozialpolitik derjetzigen und vorherigen Bundesregierung scharf zu kritisieren. Insbesondere fürdie Rente ab 67 fand Bauer markige Worte: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages beschlössen ein Gesetz, dessen Auswirkungen sie niemals am eigenem Leib zu spüren bekämen. Nicht minder harsche Worte fand Bauer auch zur Gesundheitsreform, die der SoVD strikt ablehne.Letztlich erinnerte er daran, dass der SoVD schon mehrmals Korrekturen an unsozialen Gesetzen erzwungen habe. Das Schlusswort sprach die 2. Ortsvorsitzende, Ulla Bruhn. In ihren Dank an die Anwesenden für ihr Erscheinen bezog sie das Streichquartett des Musikkorps der Bundeswehr ein, das der Feierstunde einen festlichen Rahmen gegeben habe. (JA)

 

 

 




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